GERALD HOHOS - Encaustic - Acryl - Metall u.a.

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Malkunst

 

Acryl-Malkunst ist für mich ...

... Mut zu haben, Emotionen in Farbklänge zu formen und diese in Thematiken wie Landschaften, Blumen, Ortportraits bis zu Stilleben zu verpacken. Schon in meiner Jugend faszinierte mich die Entstehung eines Bildes.

Nicht wie der Pinsel Farbe auf die Unterlage bringt,
sondern wie die Gedankenwelt aussehen musste, um ein Bild entstehen lassen zu können.

Das Acryl ist für mich eine besondere Herausforderung. Fließende Farben, der Strich, aber auch Elemente der Spannung in der Komposition, stellen wichtige Grundlagen meiner Bilder dar.

 

Flexibilität ist dabei das oberste Gebot. Deshalb lege ich mich stilistisch nicht fest.

Bilder erzählen von Gefühlen und Emotionen, die bewegen und zum Nachdenken anregen, und von Bewegungen, die Gedanken und Emotionen auslösen. Von Gefühlen, die Formen und Farben ihren Platz auf der Leinwand, auf dem Papier oder am Glas finden lassen.

Hell, dunkel, deckend, transparent, mit mehr Wasser vermischt, vermitteln Acrylfarben den Eindruck von Leichtigkeit, Perspektive, Ausgeglichenheit, Glück und Freude. Pastos aufgetragen, entsteht eine größere Schichtigkeit (Schwere, Traurigkeit, aber auch Tiefe, Ernsthaftigkeit und Wahrheit).

Besonders reizvoll ist das Spannungsfeld unterschiedlicher Farbkonsistenzen und Farbschichtigkeiten in der Fläche, dem Raum und der Zeit.

 

Pinselstriche?

Sichtbar, verborgen, Farbe gekratzt, gespachtelt, verwischt oder weggewischt.

Mal ist die Idee auslösendes Moment, die Botschaft, der Drang, zu bewegen, auszuleben, um bewegt zu werden und miterleben zu lassen.

Farben und Malerwerkzeuge bleiben im Hintergrund, die Idee reift und nimmt Formen an. Gegenständliches schiebt sich vor die Abstraktion, um sich allmählich wieder auf das wesentliche zu reduzieren.

Die Entscheidung, bestimmte Farben zu verwenden oder besondere Techniken einzusetzen, entsteht aus der Bewegung und aus der Auseinandersetzung mit ihr im Raum und in der Zeit.

Bilder sprechen ihre eigene Sprache - Sie suchen den Zuschauer und holen ihn
auf die Bühne ... mit Licht, Stimmung und Geräuschen.

Sie erreichen oder >berühren< ihn im Kopf oder im Bauch. Was sie ihm zu sagen haben, ist weder allgemein noch endgültig. Das Zwiegespräch, ob rational gesteuert oder vom Gefühl getrieben, entwickelt sich nahezu zwangsläufig aus der Konfrontation mit eigenem Empfinden und Erleben.

Meine Bilder sprechen ihre eigene Sprache
In die Zweisamkeit des Betrachters mit seinem Bild will ich nicht eindringen.

 

Die klassische Encaustic-Malerei

Die klassische Encaustic-Malerei ist ein antikes Malverfahren, bei dem mit Wachs gebundene Farben heißflüssig auf Stein, Holz oder Elfenbein aufgetragen wurden oder bei einem kalten Auftrag durch einen heißen Spachtel (Cauteria), auf den Malgrund eingebrannt wurden. Bereits 3000 Jahre v. Chr. war diese Technik bei den Ägyptern bekannt und fand ihren Höhepunkt in der klassischen Epoche der griechischen Kunst. Die Encaustic-Malerei stellte ein bewährtes und dauerhaftes Malmedium dar - lange vor der Erfindung der Ölmalerei.

Im Mittelalter ging die Kenntnis der encaustischen Technik verloren.
Vermutlich lag dies daran, dass die umständliche Handhabung viele
Menschen davon abhielt, diese Kunstform auszuüben.

 

Encaustic heute

Dieses Problem ist heutzutage mit Hilfe elektrischer Geräte gelöst.
Die Cauteria ist durch das handliche Maleisen ersetzt.
Heute ist es uns wieder möglich, das Geheimnis der leuchtenden Wachsfarben
zu erforschen und dabei ein neues Hobby zu schaffen.

Neben der herkömmlichen Malplatte gibt es im Handel auch eine sogenannte Hotplate. Für größere Werke verwende ich meine selbstgebaute Plate, deren Temperatur stufenlos verstellt werden kann, was für die Fließgeschwindigkeit des Wachses von Bedeutung ist.

Encaustic Bilder besitzen eine verblüffende Haltbarkeit, da sie weder vergilben, noch nachdunkeln und einen frischen Eindruck vermitteln. Anders als bei üblich flüssigen und festen Farben besitzen Encaustic Farben einen außergewöhnlich schönen Glanz.

Das Licht wird nicht an der Oberfläche reflektiert, sondern dringt in das Wachs ein, wodurch es seine einmalige, schimmernde Wirkung erhält.